Die Rose ´Schöne Dortmunderin´

´Schöne Dortmunderin´ im Hausgarten Bussemas

Im Jahre 1991 brachte der Gütersloher Rosenzüchter Werner Noack die Bodendeckerrose "Schöne Dortmunderin" in den Handel. Ein Jahr später erhielt sie die begehrte Auszeichnung "ADR" ("Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung": hoher Qualitätsstandard, vor allem Robustheit, mehrjährig geprüft in 11 deutschen Rosengärten).

 

Zwei Jahre zuvor erschien in der Dortmunder Tageszeitung "Westfälische Rundschau" ein Aufruf, für eine neue Rosensorte einen Namen vorzuschlagen, der einen Bezug zu Dortmund haben sollte. Meine Frau Irmgard und ich beteiligten uns und erhielten für den Namen "Schöne Dortmunderin" den 1. Preis. Er bestand unter anderem in einem Empfang beim damaligen Oberstadtdirektor Harald Heinze im Dortmunder Rathaus. Das war am 21. Juli 1989 - an unserem 15. Hochzeitstag! Wir bekamen einen riesigen Rosenstrauß mit 50 Edelrosen und die Zusage, in den folgenden 12 Monaten jeweils einen Strauß mit 25 Rosen aus der Stadtgärtnerei zu erhalten.

 

Als wir unseren Garten am Haus 1990 anlegten, planten wir für die "Schöne Dortmunderin" ein etwa 2,5 mal 1,5 Meter großes Beet nahe der Terrasse und setzten 10 Rosenstöcke. Inzwischen besteht das Beet 22 Jahre und hat sich zu einem Highlight des Gartens entwickelt. Davon zeugen die Fotos, die Ende Juni 2013 entstanden.

 

Die Rose "Schöne Dortmunderin" hat als Eltern die Rosen "The Fairy" und "Virgo". Sie wird 60 bis 90 cm hoch, verfügt über gesunde, im Austrieb rötliche Blätter, die später hellgrün mit rotem Rand und schließlich dunkelgrün und leicht glänzend werden. Die zahlreichen kleinen, kräftig rosafarbenen Blüten erscheinen in reicher Fülle ab etwa Mitte Juni und treiben bis in den Spätherbst aus. Im Verblühen färben sich die Petalen hellrosa und reinigen sich selbst.

 

Die "Schöne Dortmunderin" eignet sich auch als Hochstammrose und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Heinz-Helmut Bussemas,  06/13