Wie wär´s mit Momo?

Momo im Deutschen Rosarium Dortmund am 1. November 2015

 

Gesucht wird ein öfter blühender Rambler mit guten aber nicht übermäßigen Klettereigenschaften. Er sollte blattgesund sein, dichtes, glänzendes und dunkelgrünes Blattwerk besitzen und bis zum Frost blühen. Wegen einer hellen

Südwand wären dunkelkarminrote Blütenrispen wünschenswert. Wir haben vor,

die Rose neben der Terrasse an einen Obelisken zu pflanzen.

 

So oder ähnlich könnte der Kundenwunsch lauten und die Empfehlung eines Rosenfreundes auf Momo hinauslaufen.

 

Momo ist eine Rosenzüchtung aus dem Hause Noack-Rosen / Gütersloh, die diesen Rambler 1994 auf den Markt brachte. Noackrosen sind bekannt für ihre gute Blattgesundheit und geringe Pflegebedürftigkeit. Momo beginnt zwar etwas später im Jahr mit der Blüte (erst Anfang Juli), blüht dann aber bis November / Dezember. Die kräftig gefüllten Einzelblüten in den Blütenrispen sind im Mittel 6 bis 7 cm groß und zeigen ein dunkles Karminrot.

 

Momo zeichnet sich durch einen kräftigen und vieltriebigen Wuchs aus und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 250 bis 300 cm. Durch ihre Vieltriebigkeit hat sie einen Obelisken schnell vollständig garniert. Bei strengem Frost und klarem Wetter kann

Momo auch mal aufgrund einsetzender Frosttrocknis zurückfrieren Dem kann man

gegebenenfalls durch ein Sonnenschutzvlies abhelfen. Erfahrungen zeigen, dass Momo auch ohne Frostschaden immer wieder aus der Veredlungsstelle am Boden

austreibt, also sehr regenerativ ist.

 

Dieser Rambler hat zwar keinen Duft, hat aber optisch ein herausragendes Erscheinungsbild durch die dunkle Färbung seiner Blätter und Blüten sowie durch seinen kompakten Wuchs. Ein Hingucker ist auch der rötlich gefärbte Austrieb im Frühjahr und die rötliche Färbung der Blätter im Herbst.

 

Pe, 11/15