Gärten des Osnabrücker Landes

Eibenkegel mit Staudenborder begrenzen den Teilgarten der Familie Thomas Horstmann (Pe)

 

Am 6.Juli begaben sich die Dortmunder Rosenfreunde auf ihre diesjährige Tagesreise ins Osnabrücker Land, um zwei Privatgärten und den Staudengarten der Hochschule Osnabrück kennen zu lernen.

 

Erstes Ziel war die Gartenoase der Familien Horstmann, die auf dem ehemaligen Bauernhof Meyer zu Nahne in Osnabrück entstanden ist. Josefa Horstmann, die unsere Reisegruppe durch die Gartenanlagen führte, hat das Gelände um den Hof mit ihrem Sohn Martin, der einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb gegründet hat,

Stück für Stück zu einem Privatgarten mit vielen Gartenzimmern umgestaltet. Gut 4.500 m² umfasst das leicht hängige Grundstück um den 200 Jahre alten Hof, der von alten Eichen und Linden gerahmt ist. Große geschnittenen Eibenkegel, seltene Gehölze, blühende Rosen und Stauden sowie Trockenmauern strukturieren die Pflanzflächen. Wie überall macht sich die enorme Trockenheit auch in diesem Garten bemerkbar: Rasen- und Pflanzflächen leiden.

 

Im Schatten eines alten Walnußbaumes ist durch den abgewinkelten Anbau für die Familie eines Sohnes ein großer geschützter Sitzplatz mit plätscherndem Quellstein und schönen Schattenstauden entstanden, auf dem sich die drei Familien Horstmann

oft zu gemütlichen Runden einfinden. Oberhalb der Rasenfläche hat der zweite Sohn Thomas auf dem Grundstück gebaut. Ein Staudenborder mit begrenzenden Eibenkegeln teilt sein Gartengrundstück optisch zur Rasenfläche hin ab.

 

Als Naturliebhaberin kümmert sich Josefa Horstmann federführend für die Familien um den großen gemeinsamen Garten und legt Wert auf Stauden, die unempfindlich gegen Schneckenfraß sind - wie etwa auf Ziest-, Geranium- oder Salvia-Arten. Bei Rosen präferiert sie solche mit ADR-Qualitätssiegel und gutem Duft und schwärmt für ihren Liebling – die Lionsrose.

 

Nach kurzer Fahrt gelangten wir in den Ortsteil Osnabrück –Haste in die Garten- und Parkanlagen der Hochschule Osnabrück. Auf dem Fußweg in den Staudengarten machte die Gruppe an drei besonders interessanten Objekten Halt:

 

Die lebende Wandbegrünung zeigte einerseits eine interessante Versuchsanlage mit lebenden Pflanzen und einem automatisierten Bewässerungs- und Düngungssystem

und offenbarte andererseits die Problematik, was Wuchsverhalten der verwendeten Pflanzen anbelangt, wenn diese in die Senkrechte gepflanzt werden.

 

Dass ein alter Baumbestand im Park auch sehr pflegeintensiv und kostenträchtig ist,

wurde der Gruppe an zwei weiteren Objekten sehr deutlich gemacht. Eine alte zweistämmige Silberlinde (Tilia tomentosa) musste vor dem Auseinanderbrechen gesichert werden. Dazu hat ein Fachunternehmen 8 Erdanker 3m tief in den Boden

getrieben und anschließend sogenannte Kronensicherungsgurte mit 12 mm starken Stahldrahtseilen mit den Erdankern verbunden. Nach Auskunft hat diese Maßnahme mehr als 15.000 € gekostet.

 

An anderer Stelle wurde im Sommer 2015 eine 200jährige Eiche vom Blitz getroffen, der in Borke und Rinde eine breite Rissspur von der Krone bis zum Stammfuß hinterlassen hat. Den Baum hat man mit verschiedenen Maßnahmen zu retten versucht. Nach immer schwächeren Austrieben in den Folgejahren ist er 2019 endgültig abgestorben. Man vermutet, dass durch den Blitzeinschlag ein Großteil der wasserführenden Leitbahnen der Rinde unter der Borke durch den enormen Stromschlag regelrecht verdampft ist, und sie deshalb ihre Versorgungsleistungen nicht mehr erbringen konnten.

 

 Der in den 70iger Jahren angelegte, knapp 1 ha große Staudengarten auf dem Campus war zunächst als Prüfgarten für Staudensortimente konzipiert und wurde kurz vor der Jahrtausendwende umgestaltet. Die neue Leitidee war die Pflanzung der Stauden nach Lebensbereichen, und nach diesen Zielen wurde das leicht nach Süden abfallende Gelände modelliert und darin Wasseranlagen integriert, so dass eine Parklandschaft entstanden ist. Daraus resultieren zum Beispiel ´Weißer Garten, Schattengarten, Bauerngarten, Steingarten,  Wassergarten´ oder ´Mediterraner Garten´, in welchen spezifische Stauden ihren optimalen Standort finden. Die Studierenden der Fachrichtungen Gartenbau und Landschaftsarchitektur sollen hier erkennen, dass Stauden an ihnen zuträglichen Standorten am besten wachsen und dass sich mit ihnen besondere Gartenbilder schaffen lassen. Der schöne Staudengarten ist wochentags für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

 

Der dritte Garten, der an diesem Tag besucht wurde, war der Garten Muchow in Küingsdorf bei Neunkirchen. Neben der Gartenbesichtigung auf Anfrage bietet der Hof Uffenbeck auch Ferienwohnungen an. Hier stärkte sich die Gruppe am späten Mittag an einem Büfett in einem großen Rundpavillon, bevor es in die Gartenerkundung ging.

 

Liesel Muchow hat den parkähnlichen Garten mit kleinen Sitzgruppen in Gartennischen gestaltet, wobei sie den Schwerpunkt auf Rosen und Clematis gelegt hat ohne allerdings auf eine Vielzahl von Stauden und Zwiebelgewächsen zu verzichten, wenn letztere auch immer wieder den Wühlmäusen zum Opfer fallen. Den Gartenrahmen bilden alte Bäume wie Weiden, rote Zierpflaume, Mammutbaum oder Amberbaum, in welche teilweise Ramblerrosen hineinwachsen. Eine weit über 100 Jahre alte Traueresche steht im Zentrum des hausnahen Gartenteils und ein kleiner See mit einem breiten Sandweg verbreitet am Gartenrand ´Strandfeeling´. Wer Gartenassessoires liebt, wird in ihrem Garten ebenfalls fündig. Aber auch seltene Gehölze wie die Klappernuss (Staphylea pinnata) findet der Besucher in ihrem Garten. Wie sie erzählt, hat schon ihre Großmutter die häutigen Früchte, in denen im Herbst die Samen klappern, vor Weihnachten geerntet, vergoldet und in den Weihnachtsbaum gehängt.

 

Ein abwechslungs- und ereignisreicher Tag ging mit der Rückfahrt am frühen Abend zu Ende. Die Teilnehmer an der Tagesreise der Rosenfreunde haben wieder viel Schönes gesehen und auch Neues gelernt. Die Rosenfreunde bedanken sich an dieser Stelle nochmals herzlich bei den Gartenführern für den Einblick in die beeindruckenden Gärten und für deren interessanten Ausführungen.

Pe, 07/19

 

 

50 Jahre Deutsches Rosarium GRF in Dortmund

Im Kaiserhain des Deutschen Rosariums Dortmund GRF -

Kletterrose ´Gruß an Heidelberg´, dahinter rechts die Strauchrosen ´Angela´ und ´Carola´ (rosa)

 

Zur Feier des 50jährigen Jubiläums des Deutschen Rosariums im Westfalenpark der Stadt Dortmund hatte die Stadtverwaltung etwa 90 ausgewählte Gäste geladen, die sich am frühen Nachmittag des 15. Juni zum Festakt im Duftgarten des Rosariums trafen.

Der blühende Duftgarten hatte bei herrlichem Sonnenschein sein Feiertagsgewand angelegt und auf dem bestuhlten Festplatz wurden die ankommenden Gäste mit Sekt, Kaffee, Wasser sowie salzigen und süßen Häppchen empfangen. Dabei konnten sie einen ersten Blick in die ausgelegte Festschrift werfen und sich vor dem offiziellen Beginn des Festaktes austauschen, der mit einer musikalischen Einstimmung eines Streichertrios begann.

 

Die Grußworte der Stadt überbrachte die Bürgermeisterin Birgit Jörder, für den Gründungspartner des Rosariums sprach der Präsident der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde Prof. Dr. Hans-Peter Mühlbach, für die Parkverwaltung Frau Annette Kulozik und für den Förderverein des Deutschen Rosariums der Vorsitzende Hermann Kopp. Alle brachten mit ihren Worten zum Ausdruck, dass das Rosarium in den 50 Jahren seines Bestehens viele Umgestaltungen und Höhepunkte durch drei Bundesgartenschauen erfahren hat und besonders durch seine Integration in einen bestehenden Park und durch seine Gestaltungskonzeption eine wunderbare Einmaligkeit erreicht. Hervorgehoben wurde auch die gute Zusammenarbeit mit dem Europarosarium in Sangerhausen, den Rosenfreunden, dem Förderverein und den großen Rosenzüchterhäusern, von denen Reinhard Noack (Rosenschule Noack), Ute Kordes und Thomas Proll (Rosenschule Kordes) und Dr. Hanni Tantau (Tantau-Stiftung) herzliche Glückwünsche aussprachen. Selbst in seinem 90. Lebensjahr ließ es sich Dr. Otto Bünemann - der ehemalige Leiter des Rosariums und Rombergparks sowie Gründervater des Freundeskreises ´Freunde des Deutschen Rosariums Dortmund GRF´ -  nicht nehmen in einem kurzen Rückblick Worte des Dankes zu sagen und dem Rosarium ein herzliches ´Glück auf´ zu wünschen.

Zwischen den Redebeiträgen untermalte das Streichertrio mit klassischen Musikstücken die festliche Stimmung, die vor dem Rundgang durch das Deutsche Rosarium mit einem launigen Vortrag über die Rose im Weltgeschehen und deren Beziehung zu Rehen einen Höhepunkt fand.

 

Am Spätnachmittag begab sich die Festgesellschaft unter Führung von Thomas Lolling auf einen Rundgang durch das Rosarium: Rosen in Vollblüte und ihr begleitender Stauden-Hofstaat sowie der ausgezeichneter Pflegezustand der Rosen in den einzelnen Stationen des Rosenwegs wurden immer wieder bewundert. Dass Schönheit aber auch ihren Preis hat, brachte Thomas Lolling durch die vielen kostenträchtigen Projekte zum Ausdruck, deren Realisierung in Zukunft anstehen: Erneuerung der Riemenschneiderschen Rosenbögen, Bodenaushub im Neuheitengarten und im Bürgergarten, Neukonzeption des Romantischen Gartens, Zufahrt für Schwerverkehr zur Festwiese und damit im Zusammenhang die fast fertiggestellte Wegeerneuerung im ADR-Garten -  um nur einige der Projekte zu nennen.

 

Über die Felder der Historischen Rosen und die Anlage der Rosenkaskaden am Zentralplatz gelangte die Festgesellschaft schließlich zu den wundervollen Rosenquartieren im Kaiserhain, dem eigentlichen Höhepunkt des Rosenweges. Hier werden die Beetrosen nach Farbfeldern in Kombination mit Stauden und Kletterrosen präsentiert, an denen sich das Auge nicht satt sehen kann: Unterschiedliche Höhenstufen, Farbkontrast und sanfte Übergänge, Sitzplätze und plätschernde Springbrunnen - und das alles im Rahmen eines Altbestandes von Gehölzen und Bäumen, der seinesgleichen sucht. Der Kaiserhain zur Rosenblüte ist ein Schmuckstück, das nicht nur Rosenfreunde in Bann schlägt.

 

Die Jubiläumsveranstaltung endete mit einem gemeinsamen Abendessen im festlich geschmückten Tanzsaal des Ballettzentrums. Ein Tenor unter Klavierbegleitung sang Liedgut von Schubert und anderen Musikkünstlern, wobei die Rose stets ihren angemessenen Schwerpunkt behielt.

 

Aus Anlass des 50jährigen Jubiläums des Deutschen Rosariums wurde am Tag darauf zum Rosenfest eine Rose aus dem französischen Züchterhaus Mailland auf den Namen ´Rosenstadt Dortmund´ getauft. Als Taufpaten fungierten Stadträtin Birgit Zörner für die Stadt Dortmund sowie der Präsident der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde Professor Dr. Hans-Peter Mühlbach. Nach einer Beschreibung der Rose durch Armin Esser (für das Züchterhaus Mailland) wurde die Rose standesgemäß mit Emscherwasser getauft.

 

Die Rosenfreunde Dortmund sagen allen Verantwortlichen im Hintergrund ein herzliches Dankeschön für ihre perfekte Organisationsarbeit. Die Feier wird unvergessen bleiben!

Die nachfolgende Fotoserie gibt einen Eindruck von den beiden Ereignissen.

 

Text:      Ulrich Perpeet

Bilder:    Ulrich Perpeet

Die Festschrift zum Jubiläum (Autor: Heinz Helmut Bussemas) kann gegen eine kleine Gebühr bei Veranstaltungen des Fördervereins des Deutschen Rosariums Dortmund e.V. erworben werden.

Pe, 06/19

Gärten in Franken und Linz

Garten Marina Wüst in Frickenhausen bei Würzburg (Pe)

 

Die 7-tägige Gartenreise vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2019 nach Österreich führte die Dortmunder Rosenfreunde in traumhafte Gärten der Gebietsregionen  Franken und Linz. Wegen der weiten An- und Rückreise gab es jeweils eine Zwischenstation in Veitshöchheim mit Übernachtung im Hotel Weißes Lamm. Der Wettergott hatte es mit den reiselustigen Dortmundern wieder einmal gut gemeint und ´Sonne satt´ im Angebot. Die Reiseorganisation lag in den bewährten Händen von Laade- Gartenreisen sowie unserer Rosenfreundin Brigitte Ruhnau. Die Reiseleitung seitens des Veranstalters hatte Frau Barbara Filipp.

 

Einen ausführlichen Reisebericht wird Brigitte Ruhnau anfertigen, dem eine Bildergalerie angehängt wird. Vorab hat Brigitte bereits ein Fotobuch erstellt, das Eindrücke von der Reise wiedergibt. Freuen dürfen wir uns sicher auch auf unsere

Fotoprofis Hartmut Halle und Wolfgang Lenzmann, die uns ihre Eindrücke wieder auf digitalen Medien präsentieren wollen – diese Arbeit wird aber noch Zeit in Anspruch nehmen.

 

Für heute erst einmal viel Freude beim Betrachten von Brigittes Fotobuch. Es öffnet sich, wenn Sie auf den nachfolgenden Link klicken.

Sollte dieser direkte Weg nicht funktionieren, dann bitte den Link kopieren und in die Adresszeile einfügen!

 

https://www.albelli.de/onlinefotobuch-ansehen/57973dd8-c9f5-431d-b850-19ece6499857&utm_campaign=crm_sml_eml_t27221&utm_medium=e-mail&utm_source=service-mail&crm_segment=all&utm_content=

 

Zum Reisebericht: Siehe Menü ´Rückschau´, Untermenü ´Reisen´!

 

Pe, 06/19

 

 

Ein Frühlingsmorgen im Westfalenpark

 

 

Ein früher Spaziergang ohne Besuchergetriebe hebt die erwachende Natur ins Auge, lässt zur Ruhe kommen und weckt die Sinne für Vogelstimmen, Bienensummen, Blätterrauschen, Blütendüfte oder das Wolkenspiel, weil die üblichen Alltagseindrücke in den Hintergrund treten. Hier kann die Seele Luft holen.

 

Einen Bildbericht dazu finden Sie im Menü "Gartenzeit".

Pe, 05/19

 

Informationen zum ´Recht am eigenen Bild´

- Dauerinformation seit September 2018 -

 

Der Förderverein des Deutschen Rosariums Dortmund e.V. betreibt die Website

„rosenfreunde-dortmund.de“ und informiert sowohl seine Mitglieder als auch die Öffentlichkeit über seine satzungsgemäßen Aktivitäten.

 

Im Rahmen der Berichterstattung von Veranstaltungen laut Jahresprogramm werden darin auch Fotos veröffentlicht, auf denen Personen möglicherweise zu erkennen sind.

 

Nach § 23 Kunst-Urheber-Gesetz (KunstUrhG), Abs.(1) dürfen Bilder ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung verbreitet und zur Schau gestellt werden,

 

  • wenn die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen (z.B.: Gartenbesichtigung, Rosenführung),

 

  • wenn es sich um Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen handelt, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben (z.B.: Vorträge, Rosenfest).

 

Da alle Veranstaltungen laut Jahresprogramm öffentlich sind und deren Besucher willentlich daran teilnehmen, ist eine spezielle Erlaubnis der im Zusammenhang mit einer solchen Veranstaltung abgelichteten Personen nicht erforderlich, soweit das Bild nicht ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt.

Bei unseren Veranstaltungen wird durch Aushang nochmals explizit auf die Bestimmungen hingewiesen!

 

Vgl. auch:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild_(Deutschland)

 

https://www.rosepartner.de/recht-am-eigenen-bild.html

 

Pe, 09/18

 

Sa., 2. März, 15:30 Uhr Vortrag im Haus der Rose

 

Dr. Burkhard Spellerberg, Referatsleiter des Bundessortenamtes in Hannover über:

"ADR-Rosenprüfung - Beurteilung des Gartenwertes von Rosenneuheiten"

Bild: Dr. Burkhard Spellerberg, Referatsleiter des Bundessortenamtes Hannover, führt Teilnehmer des 28. Kasseler Rundgesprächs durch die ADR-Prüfquartiere (09/15, Pe)

Einen Bericht über den Vortrag lesen Sie im Menü ´Rückblick" unter dem Stichwort "Vorträge"!

Pe, 03/19

 

 

Die einfache Vielfalt - Heimische Wildrosen

 

Ein Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Volker Wissemann / Universität Gießen am

Samstag, 16. Februar 2019, um 15:30 Uhr im Haus der Rose / Westfalenpark

(Ab 14:00 Uhr Kaffee, Tee und Kuchen zu Selbstkosten)

 

Rosa gallica ssp. officinalis - Die Apotheker-Rose im Deutschen Rosarium Dortmund (Pe)

 

Keine zweite Blume begleitet die kulturelle Evolution des Menschen so stark wie die Rose!

Der weit verbreiteten Liebhaberei von Gartensorten steht nach Prof. Dr. Wissemann eine erstaunliche Unkenntnis von Wildformen der Rosen gegenüber, von denen weltweit etwa 200 Arten und in Mitteleuropa allein rund 40 Arten vorkommen.

 

Die biologische Vielfalt der Wildrosen beruht einerseits auf ihrer Fähigkeit artübergreifend zu hybridisieren und andererseits in der besonderen Art der Ausbildung ihrer Geschlechtszellen, denn in der Meiose (Geschlechtszellenteilung) werden die Chromosomen (Erbträger) asymetrisch verteilt. Das führt dazu, dass jeweils 80% der Merkmalsausprägungen von der Mutter stammen. Das erschwert

einerseits die Rekonstruktion der Verwandtschaft und der Stammesgeschichte, bedeutet aber andererseits ein hohes Potential für die Entstehung von Biodiversität.

 

Wildrosen haben in der Agrarlandschaft als Hecken oder Randgebüsche einen ebenso hohen ökologischen Stellenwert wie beispielsweise deren Positionierung in Parkanlagen. Durch ihre besonders frühe Blüte als auch durch ihren schönen Hagebuttenschmuck im Herbst eignen sich viele züchterisch bearbeitete Abkömmlinge auch als Hingucker für so manchen Hausgarten.

 

Lassen Sie sich den hochinteressanten Vortrag von Prof. Dr. Wissemann nicht entgehen! Freier Parkeintritt zum Besuch der Veranstaltung am Eingang Ruhrallee!

 

Pe, 01/19

Einen Bericht über den Vortrag finden Sie im Menü ´Rückblick´ unter ´Vorträge´!

Pe, 03/19

 

Unser Gartenboden - ein geheimnisvoller Kosmos

 

Die fantastische französische Dokumentation ´Die Haut der Erde´ zeigt eine Reise in die weitgehend unbekannte Unterwelt, in der es von Lebewesen nur so wimmelt. Vor unseren Augen meist verborgen, von unseren Füßen im Garten getreten und oft genug eher verächtlich als ´Dreck´ bezeichnet bringt diese Dokumentation bei ihrer Spurensuche im Erdreich ans Licht, welche Lebensformen unter der Erdoberfläche wirken und macht dabei deutlich, wie wichtig dieses lebendige Kapitel ist, das mit seinen Aktivitäten das Leben auf der Haut der Erde erst ermöglicht.

 

Lesen Sie im Menü ´Gartenzeit´ die Einführung zu dieser Dokumentation und lassen Sie sich von der Reise in die `Unterwelt´ dazu inspirieren, Ihren Gartenboden neu zu sehen, indem Sie auf den entsprechenden Youtube-Link klicken!

 

Pe, 12/18

 

 

Gemeinsame Veranstaltung der Rosen- und Staudenfreunde

Samstag, 17. November

im Ballettzentrum im Westfalenpark

 

 

„Afternoon Tea in den schönsten Gärten von England“

 

Einen ausführlichen Bericht über den eindrucksvollen Vortrag von Anja Birne im Ballettzentrum des Dortmunder Westfalenparks finden Sie im Menü ´Rückschau´, Untermenü ´Vorträge´ mit zusätzlichen informativen Links über Gärten in den Cotswolds.

 

 

Pe, 11/18

 

Die Attraktivität des Gartens im Winter

Zu diesem Thema hielt Frau Monika Müller einen viel beachteten Powerpoint-Vortrag vor Rosenfreunden. Einen Bericht über den Vortrag vom 20. Oktober 2018 im Ballettzentrum des Westfalenparks lesen Interessenten im Menü "Rückschau, Untermenü Vorträge" unter dem Stichwort "Garten im Winter"!

Pe, 10/18

 

 

Das Feuer Brasiliens

Sonnenuntergang im Pantanal

Einen verspäteten Bericht über den schönen Vortrag von Dr. Patrick Knopf, dem Direktor des Botanischen Gartens Rombergpark vor Rosen- und Gartenfreunden am 17. März 2018 im Ballettzentrum des Westfalenparks findet der Leser im Menü `Rückblick´, Untermenü ´Vorträge´. Die beigefügten Bilder entstammen dem Vortrag  von Dr. Knopf, der die Verwendung für unsere Homepage freundlicherweise genehmigte.

Pe,10/18

Website-Aufrufe

Von Oktober 2017 bis September 2018 wurde unsere Webseite wiederum 100.000 mal aufgerufen. Der Besucherzähler hat am 17.09.2018 neu mit dem Zählen begonnen!

Pe, 09/18

 

 

Eindrücke vom Rosenkongress 2018 in Bad Nauheim-Steinfurth

Im Schaugarten von RosenPark Dräger in Bad Nauheim-Steinfurth

 

Der diesjährige Rosenkongress der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e. V. vom 21. bis 24. Juni in Bad Nauheim stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 150jährigen Jubiläum des Rosenanbaus in Steinfurth. Mehr als 200 Rosenfreundinnen und Rosenfreunde nahmen an den Veranstaltungen des Kongressprogramms teil. Einen Bericht über die Eindrücke eines Dortmunder Rosenfreundes lesen Sie im Menü ´Rückschau´ unter ´Besondere Ereignisse´.

Pe, 07/18

 

Gartenreise der Rosenfreunde nach Zeeland

Privatgarten ´t Puntje

 

Unter dem Motto "Die Gärten der zweiten Generation" begaben sich die Rosenfreunde Dortmund in der Zeit vom 5. bis 9. Juli 2018 auf eine Gartenreise in die Region Zeeland  der Niederlande. Diese Provinz liegt zwischen den mächtigen Flussarmen von Rhein, Schelde und Maas und ist gekennzeichnet durch den ewigen Kampf gegen das Meerwasser. Die Bewohner sind Meister in der Wasserbaukunst und nach dem letzten Weltkrieg gelang ihnen mit dem Bau der Deltawerke ein Küstenschutzsystem, das seinesgleichen sucht. Riesige bewegliche Staumauern schützen ebenso Menschen wie unvergleichliche Brackwasser-Ökosysteme.

 

Die Landschaft ist geprägt durch intensiven Ackerbau auf fruchtbaren Seelehmböden, durch Kanäle und alte, teils bewaldete Deichanlagen, in denen hübsche historische Handelsstädte wie Middelburg oder Veere liegen. Schöne Privatgärten und Parkanlagen werden durch das milde Küstenklima begünstigt - und obwohl es auch in den Niederlanden sehr lange nicht geregnet hatte, waren viele Gärten eine Augenweide und deren Besitzer liebenswürdige und zuvorkommende Gastgeber.

 

Einen ausführlichen Reisebericht und ein Fotobuch hat Brigitte Ruhnau erstellt. Sie finden beides in der Rückschau im Untermenü `Reisen`!

Pe, 07/18

 

Info-Material über

Grundlagen des Pflanzenwissens: Wie lassen sich Enttäuschungen beim Pflanzeneinkauf vermeiden?

 

Unsere Rosenfreundin Ruth Müller stellt die Powerpoint-Unterlagen ihres Referates vom Rosenstammtisch am 7. März allen Interessenten als Download zur Verfügung.

Außerdem weist sie darauf hin, dass sie die Inhalte bei den Staudenfreunden im Rahmen der Gartenschule 2018 als Seminar am 19. September im Bildungsforum SNU im Rombergpark von 19:30 bis 20:30 Uhr nochmals darstellt. 

Grundlagen des Pflanzenwissens: Wie lassen sich Enttäuschungen beim Pflanzeneinkauf vermeiden
Pflanzenwissen Grundlagen - Ruth Müller.[...]
Microsoft Power Point-Präsentation [1.9 MB]

Pe,03/18